Die Goethe-Gesellschaft Heidelberg hat sich die Aufgabe gesetzt, in Heidelberg und seiner Umgebung die Ziele der Goethe-Gesellschaft in Weimar zu fördern und Kunst und Wissenschaft, soweit sie im Geiste Goethes fortwirken, ihren Mitgliedern und Freunden zu vermitteln.

Dem universal orientierten Geist Goethes und seiner Modernität verpflichtet, versucht die Heidelberger Goethe-Gesellschaft nicht nur mit einzelnen Vorträgen, sondern auch mit Tagungen und Veröffentlichungen zu einer engeren Verbindung von Natur- und Geisteswissenschaften bis in die heutige Zeit beizutragen.

 

VERANSATLTUNGEN:

 

5. Dezember 2019

19h

Breidenbachstudios

 

Eine Vielzahl von Rocksongs spielt mit faustischen Motiven, sei es mit dem bösen Treiben des Teufels auf Erden oder der Wette zwischen Gott und Teufel um die Seele des Menschen. Diese Themen werden dabei über die Songtexte transportiert, entfalten ihre volle Bedeutung jedoch erst aus dem Zusammenspiel von Wort und Musik.

 

Dr. Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums Knittlingen, beschäftigt sich in ihrem Vortrag zunächst mit dem Genre der Rock-Musik und seinen Bezügen zum Faust-Mythos.

 

Die „artverwandten“

• rezitieren die Songtexte von fünf ausgewählten musikalischen Beispielen

• tragen die Songs anschließend in einem eigenen Arrangement vor,

• greifen Motive des „Faust“ und der o.g. Songs auf und schaffen eigens für das Projekt Gemälde, die bei der Aufführung präsentiert werden.

 

Ein literarischer Genuss für alle Sinne!

 

vom Hauptbahnhof mit dem Bus 33 Richtung Emmertsgrund bis Haltestelle Rudolf-Diesel-Straße.

vom Betriebshof mit der Straßenbahn 26 Richtung Kirchheim bis Haltestelle Rudolf-Diesel-Straße.

Die Breidenbach-Studios befinden sich direkt vor dem Media Markt, gegenüber der Hebelhalle.

 

 

 

 

Samstag, 14. Dezember, 17 Uhr:

„Goethes Farbenlehre und die moderne Optik“. Jan Ziolkowski führt in den Abend ein und erklärt die Verbindung von Goethes Farbenlehre zu Rudolf Steiners Anthroposophie. Prof. Dr. Christoph Cremer geht der Frage nach, wie die Farbenlehre die moderne Optik immer noch beeinflusst.

 

 

Samstag, 25. Januar, 16 Uhr, Zimmertheater, Hauptstr. 118

 

„Die Insel der seligen Phäaken“

 

GOETHE IN SIZILIEN

 

Sizilien bildet für Goethe den paradiesischen Höhepunkt seiner Italienischen Reise.

Als wiedergeborener Odysseus erlebt er die "Insel der seligen Phäaken", inspiriert durch Reminiszenzen an Homer, von dem er sich in Palermo eine griechisch-lateinische Parallelausgabe kauft.

 

Der Plan der  Fragment gebliebenen Nausikaa-Tragödie bildet bezeichnenderweise den Mittelpunkt des Sizilien-Kapitels. "Es war in dieser Komposition nichts", schreibt Goethe "aus der Erinnerung" zum 8. Mai 1787, "was ich nicht aus eignen Erfahrungen nach der Natur hätte ausmalen können.

 

" Wie  Odysseus "auf der Reise", sah er sich immerzu in Gefahr, gefährliche Neigungen zu erregen, und in der Situation, die Gesellschaft mit seinen Reiseabenteuern unterhalten zu müssen, dabei aber "von der Jugend für einen Halbgott, von gesetztern Personen für einen Aufschneider gehalten zu werden". Auf diesen Spuren werden wir Goethe-Odysseus durch Sizilien begleiten.

 

 

Lesung mit Dieter Borchmeyer, Musik: Johannes Vogt

 

Textauswahl: Letizia Mancino und Dieter Borchmeyer

 

Karten direkt bei der Zimmertheaterkasse bestellen:

Tel.: 06221-21069

 

In Kooperation mit dem Zimmertheater

 

 

- Ortsvereinigung der Internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar -